Teil 2 – Projekt Industrie 4.0 … Folgen von Industrie 4.0 und der Digitalisierung

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Teil 1 – Projekt Industrie 4.0 und Internet der Dinge Internet of Things (IoT)

Teil 2 – Gedanken machen … Folgen von Industrie 4.0 und der Digitalisierung

Teil 3 – Überblick und detailreiche Gesamtsicht – „Enterprise Resource Planning“ (ERP)

 

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Gedanken machen … Folgen von Industrie 4.0 und der Digitalisierung

Projekt Industrie 4.0 – Profitieren Sie bereits vom Internet der Produkte und Leistungen?

Die Digitalisierung von Prozessen in der Produktion und in der Verwaltung waren der Beginn. Nun sind wir einen großen Schritt weiter, die Produkte und der Service werden immer weiter mit digitalen Funktionen ausgestattet und über Plattformen mittels dem Internet verbunden. Das sind die gegenwärtigen Themen, die kein Unternehmen umgehen kann. Und die Entwicklung hat eine atemraubende Schnelligkeit erreicht. Das „internet of things and services“ ist keine leere Worthülse, sondern eine lebendige, rasant, wachsende Marktchance. Und ja, Digitalisierung birgt auch Gefahren für ein Unternehmen.

Wie erkennen Sie die Auswirkungen der Digitalisierung?

Bisher branchenfremde Unternehmen und Start-Ups dringen in den Markt ein und bestimmen die Entwicklung. Immer wenn Produkte oder Leistungen reglementiert sind, wenn ein Service schwer zu bekommen ist, man auf Ausführung oder Ersatz lange warten muss, dann ist dort der beste Ansatzpunkt, um etwas Neues bahnbrechendes zu erfinden und zu Installieren. Keine Branche wird ausgeschlossen oder verschont bleiben, oder haben Sie noch nichts vom Google-Car gehört? Wer heute über das putzige Ei lacht, verkennt die Sprengkraft in der eigenen Branche. Wer noch ein weiteres Beispiel benötigt, dem sei das Betrachten von Veränderungen in der Druckereien-Landschaft eindringlich ans Herz gelegt. Hier haben sich durch Automatisierung und Digitalisierung sowie viele „Internet of Service“ Projekte ein drastischer Wandel der Unternehmenskultur vollzogen.

Ist digitale Vernetzung denn was Neues?

Wer heute mit Zulieferer und Ausrüster spricht, hört schnell die Bemerkung: „dass sind doch alles alte Hüte“. Dort kennt man die Bestrebungen schon seit ca. 20 Jahren. Denn mit der Industrie kann heute nur noch zusammenarbeiten, wer gut vernetzt plant und steuert. Doch mit dem ständigen Ausbau des Mobilfunks und den mobilen Endgeräten, sind ganz neue Chancen und ein nie da gewesener Informationsfluss möglich geworden.

Was beschleunigt die Entwicklung?

Industrie-Computer sind so groß wie eine Zigarettenschachtel und nicht teurer als eine Markenjeans, RFID Chips und Lesegeräte sind Massenware geworden und die ersten Sensoren kosten nicht mehr als ein Ökobrot. Mobile Netze mit Sendetechnik auf 3G, 4G und 5G Standard ermöglichen fast weltweit das Übermitteln großer Datenströme. Server- und Netzwerktechnologie werden immer stärker virtualisiert und damit der Betrieb sicherer und günstiger. Die Technik ermöglicht eine neue Dimension von Arbeitserleichterung und eine fast endlose Informationsdichte in Echtzeit. Daraus die richtigen Rückschlüsse ziehen und in Prozessen zu planen ist Aufgabe des Unternehmers 2015.

Sie kennen bereits Anwendungen?

Angenommen Sie wollen ein neues Auto bestellen, so testen Sie erst einmal mit dem online-Konfigurator die Varianten und Preise, legen ein Benutzerkonto an, speichern ihre Parameter und ordern eine Probefahrt, bis hin zum Kaufabschluss alles im Portal – das beinhaltet Teilaspekte des Projekt Industrie 4.0. Arbeiten Sie noch mit „Wer Liefert Was“ als gebundenes Buch? Sicherlich gehen Sie online in das Portal. Wenn Sie heute Dinge bestellen, nutzen Sie Amazon, Mercateo oder Alibaba – dahinter sitzen riesige Server und eine strikt digitale Warenwirtschaft und wenn Sie ins Kino gehen, dann wird der Film von einem Cloudserver abgerufen und per Datenleitung zu Ihnen übertragen.

 


 

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Text und Bild: Berlin, Juni 2015 – Ralf Hasford

Projekt Industrie 4.0 … Zitate, Nachdruck – auch nur in Auszügen oder Passagen – mit Quellenangabe möglich. Bitte um Information an ralf.hasford@lichtrauschen.de.

 


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