Komplexität im Business beherrschen

Matrix der Komplexität im Business

Matrix Komplexität im Business

Mit dem vorliegenden vierseitigen Business Modell wurde die Komplexität von Markt und Unternehmen auf einige prägnante Fragen reduziert. Sie skizzieren die wichtigsten  Handlungsfelder, in denen die Experten des Berliner Teams von Fels oder Brandung die Beziehungen zwischen Menschen, Erfahrungen und Kontext beleuchten, Lösungen suchen und Innovationen bieten. Sie dienen der Zukunftssicherung des Unternehmens und können die Begleitung von Akquise genauso beinhalten, wie Meeting zu konkreten Führungsthemen und Seminare zu Kommunikationsfragen oder Workshop und Projekt zur Digitalisierung in Produktion, Kundenbeziehung und Logistik. Doch was bedeutet eigentlich Komplexität?

Matrix Komplexität im Business
Schneller auf den Punkt kommen: Die richtigen Fragen stellen.

Mit dem Cynefin Framework die Komplexität im Business verstehen

Das viele Dinge viel komplexer sind als sie im ersten Moment erscheinen, wissen die Deutschen spätestens seit Loriot die Forderung nach dem weichen Frühstücksei in Szene gesetzt hat. Für alle die es sich noch einmal ins Gedächtnis rufen wollen ist hier der Link zu Youtube. https://youtu.be/UWjIX3h1C0Q

Was der Cartoon auf den Punkt bringt: der Pfad zwischen Erkenntnis und Beherrschbarkeit komplexer Sachlagen oder deren Fehlinterpretation durch Simplifizierung und das daraus resultierende Scheitern, ist sehr schmal. Um wie viel wichtiger ist es im modernen Geschäftsleben, die Komplexität und ihre Wirkmechanismen zu verstehen. In der Alltagssprache werden die Wörter „kompliziert und komplex“ fast austauschbar eingesetzt, obwohl sie doch für sehr unterschiedliche Dinge stehen.

Matrix zur Bewertung der Komplexität

Als ein roter Faden beim Erkennen und Bewerten von Komplexität soll Dave Snowdens Modell „Cynefin Framework“ dienen. Mit den fünf Kategorien (offensichtlich, kompliziert, komplex und chaotisch sowie ignorant) bietet es einen Weg, Beziehung zwischen Menschen, Erfahrungen und Kontext zu untersuchen. Warum ist das überhaupt notwendig? Die Praxis zeigt, erst wenn diagnostiziert wurde, wie die Krankheit sich äußert und sie einen Namen bekommen hat, werden sich Ärzte darüber austauschen können,  die richtige Therapie wählen und wirksam heilen. Oder, um im Business zu bleiben, die Benennung der Kategorie eines bestimmten Problems eröffnet Möglichkeiten des Austauschs und die Wahl des richtigen Wegs zur Lösung.

Matrix Umgang mit Kompexität im Business . Fels oder Brandung 2018
Umgang mit Kompexität im Business

Kategorie: Offensichtlich (Simple)

Ursache und Wirkung sind klar zu erkennen und dementsprechend einfach ist die Vorgehensweise beim Lösen: „Wahrnehmen – Kategorisieren – Reagieren“.

Auf offensichtliche Probleme reagiert man meist, indem ein „Erfolgsrezepte“ (Best Practices) als bekannte bestmögliche Lösung wählt. Es bietet sich an, solche Aufgaben und damit die Entscheidungen einer Automatisierung zu unterziehen. Computer eignen sich hervorragend für diese Art von Problemlösung / Arbeit.

Kategorie: Kompliziert (Complicated)

Die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung sind nicht mehr auf dem ersten Blick wahrzunehmen. Sie ist zwar vorhersehbar, jedoch nur sehr schwer genau vorherzusagen.

Man geht mittels „Wahrnehmen – Analysieren – Reagieren“ an die Lösung heran. Die Lösung liegt in einer Analyse. Sie ist hier zwingend erforderlich. Dabei werden Teile des komplizierten Systems herausgelöst und einzeln betrachtet. Das heißt, sie mit vorhandenem Fachwissen zu vergleichen.

Als Lösung selbst – die Reaktion – wird aus einer größere Auswahl von „guten Praktiken“ (good practice) herausgefiltert und angewendet.

Komplizierte Probleme sind die Domäne von Experten. Sie kennen die Zusammenhänge aus der alltäglichen Arbeit und ihrer eigenen Forschung zum Thema. Experten können gleichzeitig mehr mögliche Optionen in Betracht ziehen, aber auch die Anzahl von Szenarien reduzieren, die einer tieferen Analyse bedürfen.

Die Lösung liegt nicht in dem einen „Erfolgsrezept“ sondern, in der richtigen Anwendung guter Praktiken. Praktiken, die in bestimmten Zusammenhängen als nützlich erachtet werden.

Kategorie: Komplex (Complex)

Wenn die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung nicht mehr im Vorfeld wahrgenommen werden können, spricht man von komplexen Strukturen. Alle Beziehungen lassen sich also nur im Nachhinein erkennen und beschreiben. Die Gesamtheit der Individualströme eines Flughafens könnten als Beispiel dienen.

Um den Umgang mit Komplexität anzugehen, haben sich Zuverlässigkeitstest bewährt. Doch auch sie sind nur eine Methode, um sich des Umgangs mit einem Problem bewusst zu nähern. Ein „das Gute verstärken und das Schlechte eliminieren“ ist ein guter Ansatz, reicht auf Dauer als Lösungsweg nicht aus.

Der Ansatz für Lösung heißt hier „Fühlen (Messen) – Wahrnehmen (Auswerten) – Reagieren“. Fly by wire, kollaborative Arbeit mit Younox oder die künstliche Intelligenz (KI) sind hier deutlich besser anwendbare Praxisansätze.

Sie zeichnen sich dadurch aus, dass der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung erst im Nachhinein offensichtlich wird. Für den Handelnden gedeutet das, eine Beschreibung des gewünschten Zielzustandes anfertigen und diese dann an Fachleute, Experten oder Maschinen zu delegieren. Die Lösung kommt von „Aussen“ als Antwort auf eine Ausschreibung oder in Form einer Umsetzung von Arbeitsaufträgen, Forschungsauftrag oder Seminaren eines zuvor definierten Partners. Bei der KI wird durch Deep Learning Prozesse ein komplexes Netzt an Optimierungsmethoden und damit Reaktionen entstehen.

Die wichtigste Erkenntnis im Umgang mit Komplexität ist, es gibt nur die Möglichkeit der Handlung, um das Problem zu lösen und damit sich selbst weiter zu entwickeln. Komplexe Probleme sind nur beherrschbar, wenn wir ständig neues lernen.

Kategorie: Chaotisch (Chaotic)

Woran ist das Chaos zu erkennen? Am Einfachsten beschreibt man es vielleicht so: Es gibt keinerlei Anzeichen mehr, das es irgendeine Beziehung zwischen Ursache und Wirkung gibt. Solche Anzeichen sind nicht mal mehr auf der Systemebene sichtbar.

Eine häufige Ursache für Chaos sind sich sehr schnell ändernde Parameter oder eine Vielzahl von gleichzeitigen Parameteränderungen in komplexen Systemen. Als Beispiel kann man sich einen kompletten Ausfall aller Ampelanlagen in der Hauptverkehrszeit bei gleichzeitigem Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs ausmalen. Beziehungen zwischen Ursache und Wirkung sind in kürzester Zeit nicht mehr herzustellen.

Der Lösungsansatz heißt „Handlung – Fühlen – Reagieren“. Hier gilt es innovative Praktiken zu entdecken und diese zu etablieren.

Eine Form von Auslösern des Chaos ist die Krise. Die Situation sehr schnell zu stabilisieren hat dann oberste Priorität, um aus dem Chaos herauskommen. Im Geschäftsleben kommt Chaos leider häufiger vor, doch reicht es hier wirklich aus, sich dann auf den „Helden“ oder die „Task Forces“ zu verlassen, um auf den Weg aus der Not zu gelangen?

Kategorie: Ignorant (Disorder)

Es ist der Zustand des Nicht-Wissens. Kausalität, also Zusammenhänge werden entweder nicht mehr hinterfragt oder nicht mehr verstanden. Die Folgen, der Zustand, das Ausmaß des Elends – werden negiert, schön geredet oder geleugnet.

Wer sich in diesem Zustand befindet, zieht sich in die eigene Komfortzone zurück, wann immer man aufgefordert ist, eine Entscheidung zu fällen.

Fragt man nun nach Strategien, um aus der Ignoranz heraus zu finden, so wären das: „Wahrnehmen – Rückmelden – Hilfe ersuchen“. Was kann im Business helfen, diesem vorzubeugen? Weiterbildung, gute Berichts- und Entscheidungsstrukturen, transparente Kommunikationswege, Ziele und Motivation für Mitarbeiter und Führungskräfte sowie die Einführung eines ERP Systems, sind dafür geeignete Maßnahmen, aber keine Versicherung.

In Snowdens Beschreibung wird dieser Zustand mit „Unordnung“ umschrieben und nicht als eigene Kategorie gewertet. Meine Berater-Tätigkeit hat aber leider aufgezeigt, dass in der Realität sehr viele Menschen nahe dieser Zone agieren oder sogar einen Großteil ihrer Zeit dort verbringen.

Der Übergang zwischen den Bereichen

Im Alltag weisen die Cynefin Kategorien keine festen Grenzen sondern eher Zonen des Übergangs. Besonders gefährlich ist der Übergang zwischen „Offensichtlich“ und „Chaotisch“. Sie muss als katastrophale angesehen werden.

Ein Beispiel dafür wäre: sich bei komplexen Systemausfällen auf einstige Erfolgsmodelle zu verlassen. Zum Beispiel bei Wegbleiben der Gäste zu meinen, es reicht die Fenster zu putzen und ein das Lokalschild wieder zu illuminieren.

So etwas zeugt von Hilfs- und Sprachlosigkeit, überlebten Traditionen oder sogar Überheblichkeit und gefährlicher Selbstzufriedenheit. Das ist der direkt Weg zum Scheitern.

Zusammenfassung der Experten von Fels oder Brandung

Pragmatisches Herangehen steht im Vordergrund. Das heißt im Umkehrschluss:

Wenn ein Kunde viel über ein Problem grübelt, so ist zu hinterfragen, ob das Problem kompliziert ist. Bestehen Organisationen immer wieder auf Best Practices, muss geprüft werden, ob tatsächlich nur ein offensichtliches Problem vorliegt. Sollte dabei raus kommen, dass es doch kompliziert ist, so sollten eine Unzahl guter Praktiken zusätzlich erwogen werden um herausfinden, welche Lösung unter welchen Umständen zu einem Ergebnis führt.

Doch die wichtigste Erkenntnis ist, viele Lebensumstände sind komplex und von Natur aus unberechenbar. Alleine denken, führt hier nicht zur Lösung, sondern durch die Einbindung  Externer und dem gemeinsamen Aufstehen, Handeln und sehr genau auf die Reaktionen achten um in die richtige Richtung nachsteuern zu können.

Berlin, 2018 | Ralf Hasford | Moderator und Berater
Partner bei Fels oder Brandung

 


Fels oder Brandung – Unsere Kompetenzschwerpunkte sind:

Auf einen Rückruf um die konkreten Möglichkeiten zu besprechen, freue
ich mich und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Claudia Blume

Tel +49 30 2028 6609 | Mobil +49 179 146 0316

Business Experten Team von links H. Scheuerlein F. Schach R. Hasford C. Blume
von links: H. Scheuerlein, F. Schach, R. Hasford, C. Blume

Workshop Innovation im Business

Mit dem Workshop Business Innovation begleitet Ralf Hasford den Weg wie aus Ideen heraus neue Produkte und Leistungen entstehen oder erneuert werden, die verbesserte Preis-Leistungstungsverhältnis aufweisen oder besser die Kundenwünsche des Marktes erfüllen. Seine Moderation führt zur Klarheit bei der Ideen und Konsequenz in der Umsetzung. Techniken und Methodik der Workshops und projektbegleitende Meetings werden entsprechend den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen gestaltetet. Innovative Ideen sind meist förderfähig.

Workshop: Innovation im Business

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Value Proposition Canvas (VPC) und Business Model Canvas (BMC) … bewährt & smart

Value Proposition Canvas (VPC) und Business Model Canvas (BMC) Workshop und Seminar

Was muss ein Geschäftsmodell heute beinhalten, damit das Unternehmen zukunftsfähig ist?

Geschäftsmodelle überarbeiten, prüfen oder innovativ gestalten

„Damit Ihre Organisation in digitalen Zeiten bestehen kann! Basierend auf den Methoden „Business Model Canvas und Value Proposition Canvas“ biete ich Seminar und Workshop zur Definition von Produkt, Services und Geschäftsmodell an. Jeder Termin wird individuell auf die Fragestellung und die Organisationsgröße zugeschnitten“, sagt Ralf Hasford, Business Moderator und Coach. Hasford begleitet Unternehmen beim digitalen Wandel und coacht Führungskräfte.

Die Zukunft sichernde Geschäftsmodelle basieren auf Fakten und Trends

„Value Proposition Canvas (VPC) und Business Model Canvas (BMC) … bewährt & smart“ weiterlesen

Businessmoderation

Portrait des Berliner Businessmoderator Ralf Hasford. Er begleitet Führungskräfte, kommt liefert mitreißende Keynotes und bewegende Festreden. Hasford moderiert Workshop, Meetings und leitet Seminare. Profitieren Sie von einem Einzelcoaching. Seine Themen sind Inniovation, Entwicklung und Kommunikation im Business.

Ralf Hasford | Coaching + Businessmoderation

Businessmoderation im Alltag: Ich begleite und moderiere vom Führungskräfte-Coaching über den Business-Workshop bis hin zur Fachtagung.
  • Meine Themen der Businessmoderation: kommen aus den Bereichen Problemlösung und Konfliktabbau, Führung und Kommunikation sowie Innovation, Strategie und Organisationsentwicklung.
  • Wer mich beauftragt: Unternehmensleitung aus Handwerk und Mittelstand sowie Führungskräfte, HR, F&E, Kommunikation, Marketing aus großen Organisationen.
  • Businessmoderation: Digitale Transformation in KMU. Nachfolge & Digital. Zukunft der Arbeit. Handwerk 4.0 und Mittelstand 4.0. Digitale Vision & Geschäftsmodell. Service & Internet verbinden. Austausch in großen Organisationen.

Kompetent im digitalem Umfeld

Der Business-Moderator Ralf Hasford als Buchautor: „Bestehen in einer digitalen Welt“ (Kurze Einführung) Hier beschreibe ich konkret Chancen und Aufgaben des digitalen Wandels für KUM. Ein Buch das jeder Geschäftsführer, der sich mit der Digitalisierung beschäftigen will, eingehend gelesen haben sollte. 

Businessmoderation heute

Heute ist Businessmoderation bereits als eine Schlüsselkompetenz im Unternehmen anzusehen. Als externer Moderator leite ich Meetings in der Geschäftsführung, strukturiere die Abläufe von Teams bei der Erarbeitung und Umsetzung von Innovation und neuer Produkte. Ermögliche den Austausch und die Zusammenarbeit bei Problemen und löse Konflikte.

Schneller auf den Punkt kommen

Als Moderator kann ich die Komplexität einer interdisziplinären Gruppe in schwierigen Situationen auffangen und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen effizient zum Ergebnis leiten. Dabei werden Entscheidungsprozesse transparent und nachvollziehbar. Damit trage ich unmittelbar zur Leistungssteigerung eines Unternehmens bei.

wertschätzend · transparent · zielorientiert

Die gegenseitigen Akzeptanz in der Gruppe ist mir wichtig. Denn nur dann wird ein tiefergehender Austausch möglich. Als Businessmoderator verfüge ich über entsprechende Moderationmethodik und Moderationstechniken.
Ich moderiere Meetings, Workshops, Arbeits- und Projektgruppen sowie Veranstaltungen und Fachtagungen erfolgreich. Im Vordergrund steht dabei immer, tragfähige Ergebnisse zu erzielen und diese zu sichern. Keine Angst vor Gruppen oder Rollenspiele während der Businessmoderation – wenn Elemente ihre Arbeit unterstützen, dann basieren sie immer auf Wertschätzung der handelnde Personen.
In Einzelcoachings / Führungskräftecoachings gehe ich auf individuelle Problemstellungen ein. Hier steht der alltägliche Druck, die besondere Herausforderung, das unmittelbar bevorstehende Hindernis der Führungskraft im Fokus. Meine Aufgabe ist es, dann den nächsten richtigen Schritte zu finden und den Lösungsweg zu begleiten.
Ralf Hasford.

Innovation – Rohstoff der Zukunft

Hasford Workshop digitale Agenda
  • Wie entsteht Innovation im Mittelstand
  • Warum setzt ein Innovations-Workshop die richtigen Impulse?
  • Welchen Beitrag leisten Führungskraft und Mitarbeiter vs. externen Experten?

Mein Workshop „digitale Agenda“ fokussiert auf:

  • Vision … Idee entwickeln und bewerten
  • Ziel … Definieren von Etappen und Fernziel
  • Strategie … Schwerpunkte der Transformation setzen
  • Kundenfokus … Kunden­bedürfnisse beschreiben
  • Prozesse digitalisieren … Kosten­senkung, Bearbeitungszeit und Effizienz steigern
  • Unternehmens­kultur … Aufgeschlossenheit der Mitarbeiter*innen schaffen/erhöhen
  • Weitsicht … Partnerschaften & Kooperationen aufbauen
  • Big Data … Datenerfassung und Datenanalysen verbessern Kunden­beziehungen
  • Umsetzung … Konkrete Planung des nächsten Schritts

Was steht Ihrer Innovationen im Wege? Welche Produkte und Dienstleistungen sind neu oder weiter zu entwickeln? Wie können digitale Daten erhoben und ausgewertet werden?

Hasford Workshop digitale Agenda

Innovation im Mittelstand

Neue Geschäftsmodelle verbinden Produkt und Dienstleistung – Innovation gewinnbringend im Markt verankern

Innovation bedeutet, eine neue Idee formulieren, erfolgreich entwickeln sowie gewinnbringend im Markt verankern. Dazu sind Vision, Geschäftsmodell, Produkt und Dienstleistung sowie Marktstrategie zu entwickeln. Die Vision muss geschärft werden. Die Idee klar formuliert sein. Und sie muss konsequent umgesetzt werden. Doch was bedarf es, damit innovative Ideen entstehen und konkret verfolgen werden können?

Gesellschaftliche Vorraussetzungen

Um die Innovation in Unternehmen zu erhöhen, muss Politik, Banken und Verbände Voraussetzungen schaffen.

  • Technologischem Fortschritt: Einfacher Zugang
  • Gesetze und Markt: Innovationsfreundliche politische Rahmenbedingungen
  • Geld und Steuer: Transparente und unbürokratische Förderrichtlinien

Natürlich haben Ministerien und Parteien die gesellschaftliche Bedeutung von mutigen Unternehmern und deren Innovation erkannt. Sie müssen Deutschland auch künftig Steuereinnahmen erzielen. Auch wenn es den intensiven Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gibt, so reicht er nicht! Als Unternehmer sind Sie aufgefordert, jetzt zu handeln.

Vorreiter der digitalen Transformation

Gute Beispiele findet man allen orten. Immer steht das Kundenbedürfnis im Mittelpunkt. Im Hamburger Hafen, im Elektronikmarkt, in Krankenhäusern sowie im privaten Haushalt … smart home, smart factory, Internet of things and service heißen markante Begriffe.

Konsumprodukte zeigt z.B. Miele & Cie. KG. Hier sind  bereits Produkte etabliert, die einen nachgelagertem Service und damit dauerhafte Einnahmen generieren. Mit industriellen Dienstleistung kann man auf die Klöckner & Co Deutschland GmbH betrachten. Nachhaltige digitale Verbindung zu Kunden werden aufgebaut, um maßgefertigte Produkte zu liefern. Für entsprechende Anbindungen bei den Kunden wird gesorgt. Im Handwerk gibt es z.B.  Thermondo GmbH. Service und Produkte werden kundengerecht aufbereitet und sind im Markt verankert. Beispiele gibts viele und gute. Doch mir ist Ihr Weg viel wichtiger!

Gezielte Investitionen – gelebte Innovation

Innovation heißt die Investitionen in ihre digitale Fähigkeiten, die über die Zukunft Ihres Unternehmens entscheidet. Was Sie dazu brauchen ist Mut, Kompetenz und zielführende Partnerschaften. Ein Einstieg könnte zum Beispiel ein Treffen zwischen Ihnen, dem Vertrieb sowie den jungen Mitarbeitern ihres Unternehmens sein. Meist brauch es dazu nicht mehr als ein Freitag Abend sowie ein paar Bier und Brezeln. Die Ideen könnten zum Beispiel ein Impuls in einem sich anschließenden Workshop sein …

Digitale Geschäftsmodelle: Internet der Dinge und Dienste

Handwerk in Deutschland: digitales Geschäftsmodell und Digitalisierung der Arbeit im Handwerk.

Digitale Geschäftsmodelle: Innovationen mit Dienstleistung und Service

Digitale Transformation in Handwerk und Mittelstand

Digitale Geschäftsmodelle: Workshop „digitaler Transformation“ damit Sie in Ihrem Unternehmen Service und Dienstleistungen entwickeln, die Ihre Produkte erweitern und den Erfolg in die Zukunft tragen wird.

  • Wie werden aus Ideen in Ihrem Unternehmen Innovation?
  • Warum digitale Geschäftsprozesse Ihren Umsatz beflügeln?
  • Wo finden digitale Geschäftsmodelle in Ihrem Unternehmen Platz?
  • Wie geht die digitale Transformation in ihrem Unternehmen weiter?

Die richtigen Strategien zum richtigen Zeitpunkt entwickeln und mit den geeigneten Mitteln umzusetzen, heißt die Aufgabe der Stunde. Wann hat der Mittelstand dafür Zeit? Zum Jahreswechsel und in der Sommerpause?

Das Erstellen eines digitalen Geschäftsmodells baut auf Zusammenarbeit von vielen unterschiedlichen Fachwissen, Personen oder Abteilungen. Doch in diversitären Gruppen ist es oft schwierig Vertrauen und Verständigung zu finden. Dabei hilft eine externe Moderation in Meeting, Workshop bzw. Seminar. Daher motiviere ich mit Vorträgen, führe zum Ziel und ermögliche die Sammlung der Ergebnisse und bringe sie zur Auswertung. Motivation und Ordnung führt zu gelungenen Workshops. Transparenter Informationsfluss mit allen Stakeholder ist das effektive Mittel im Business.

Beginnen wir mit einem Gespräch, denn Zusammenarbeit basiert auf Wissen, Vertrauen und Austausch. Ich berate bei der Planung, Entwicklung, Verifizierung und begleiten die Umsetzung / Markteinführung aktiv auch über längere Zeiträume.

Ralf Hasford, Berlin

Digitalisierung der Wirtschaft

Internet of Things and Service

  • Industrie 4.0 Technologie / Zukunft der Arbeit
  • Erfolgsfaktor Business DNA
  • Keynote / Vorträge / Moderation / Beratung / Analyse & mediale Begleitung

Digitale Geschäftsmodelle mit dem Modellen aus dem IoT / IoS (Internet of Things and Service = Internet der Dinge und Dienste) sowie der Industrie 4.0 Technologien. Es ist weder ein Prozess noch ein Zustand, den man irgendwann erreicht kann. Es ist in erster Linie ein Marketingwort, dass für ein großes Bündel an Arbeiten, Maßnahmen und Investitionen steht. Es umfasst alle Maßnahmen, um durch den digitalen Wandel für die Zukunft der Arbeit gerüstet zu sein.

„Meine Aufgabe im Prozess der digitalen Transformation:

  • Digitale Kompetenz des Mittelstands stärken
  • Skalierbare Produkte und Leistungen entwickeln
  • Diversitär besetzte Gruppen moderieren sowie motivieren und zu hohen gemeinschaftlichen Leistungen befähigen

Mein Ziel ist es, mit meiner Arbeit den größte möglichen Nutzen für meine Kunden zu generieren. Das heißt für mich, mein Wissen zu Arbeitsabläufen und Prozessen hoch effektiv mit meinem analytischen Fähigkeiten kombinieren zu können und optimal für die wohl größte Herausforderungen im Mittelstand einzusetzen.“

Nur wenn es Ihnen gelingt die „Digitalisierung“ fortzusetzen, so wird die industrielle und mittelständige Fertigung in Mitteleuropa zu konkurrenzfähigen Preisen gehalten bzw. neu etabliert werden können.

Workshop „Digitales Geschäftsmodell“

Ist 2016 das Jahr der Digitalisierung im Mittelstand?

2016, Jahr der Digitalisierung im Mittelstand. Ralf Hasford bietet Workshop, Beratung und Projektbegleitung um digitale Geschäftsmodelle zu planen und umzusetzen.

Willkommen in 2016, dem Jahr der Digitalisierung im Mittelstand

Gute Vorsätze 

Gute Vorsätze warten auf ihre Umsetzung und ich wünsche Ihnen, dass Sie schon mitten dabei sind. Sollten Sie Sorge haben, der Prozess könnte ins Stocken geraten, so biete ich Ihnen mein „Lotsendienst“ an, in Form von Beratung und Moderation im Unternehmen.

Wie ich darauf komme, dass 2016 das Jahr der Digitalisierung ihm Mittelstand ist? Die kürzlich erschiene Studie „Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand“ (IfM-Materialien Nr. 244) des Institut für Mittelstand Bonn hat mich darauf gebracht. In meinem Blogbeitrag auf der Beraterplattform Mittelstand-Experten.de habe ich die Studie von Christian Schröder, Susanne Schlepphorst und Rosemarie Kay bereits ausführlich vorgestellt. Ausserdem werden wir mit der Offensive Mittelstand die Fachgruppe Mittelstand 4.0 am 22. Januar 2016 in Frankfurt Main einsetzen und sicherlich fundierte Wegweiser für die KMU erschaffen.

2016, Jahr der Digitalisierung im Mittelstand. Ralf Hasford bietet Workshop, Beratung und Projektbegleitung um digitale Geschäftsmodelle zu planen und umzusetzen.
2016, Jahr der Digitalisierung im Mittelstand. Ralf Hasford bietet Workshop, Beratung und Projektbegleitung um digitale Geschäftsmodelle zu planen und umzusetzen.

Digitale Geschäftsprozesse bestimmen das Handeln

In der Studie wurden – im Auftrag der Sparkasse Düsseldorf – rund 3.800 kleine bis große mittelständische Unternehmen (KMU) zum Stand der Digitalisierung befragt, flächendeckend im Umkreis Düsseldorfs. Immerhin 227 Unternehmer haben den standardisierten Fragebogen vollständig beantwortet. Die ausgewerteten Zahlen führen mich zu mehrere Prognosen:

  1. Unternehmen die digitale Geschäftsmodelle (Geschäftsmodelle die auf digital gestützte Geschäftsprozessen basieren und durch digitale Technik gestützt werden) deutliche Umsatzsteigerungen nachweisen konnten.
  2. Gerade kleine Mittelständler, sowie die gesamte Baubranche, weit hinter dem Marktmöglichen sind und dringend den digitalen Anschluß finden müssen, wenn sie weiterhin im Markt eigenständig agieren und relevante Angebote platzieren wollen.
  3. Als unumstößlicher Fakt beschrieben, dass es egal ist ob man online vertreten ist oder nicht, der Vergleich der Angebote von Produkten und Leistungen findet vorrangig im Internet und dazu in Echtzeit statt. Das gilt übrigens für den B2B Handel und das B2C Geschäft gleichermaßen.
  4. Als vielleicht Nachhaltigste, Unternehmen die nicht in die Digitalisierung investiert haben, gelten bei einer anstehenden Unternehmernachfolge, als unveräußerlich. Das heißt, das „noch ein paar Jahre abwarten, bis es dann die Nächsten machen“, kommt als Option nicht mehr in Frage.

Wie stellen Sie sich ihren Arbeitsplatz vor … IT-Sicherheit und Homeoffice

Digitalisierung heißt auch Veränderung der Arbeitsplätze. Durch Digitalisierung und möglichen Datenzugriff – auf E-Mail und Unternehmensdaten – kann beim Kunden oder auch von zu Hause gearbeitet werden oder Prozesse können arbeitsteilig ausgelagert werden. Der erste Fall, das Homeoffice, wurde in der Studie hinterfragt, der zweite Teil nicht in Erwägung gezogen. Ergebnis: nur größere Unternehmen lassen das Homeoffice als Alternative zu. Grund für die geringe Akzeptanz in kleinen und mittelgroßen Unternehmen ist die Angst vor möglicher Spionage sowie Verletzbarkeit und Verlust der Datensouveränität. Deutlich wurde hier die Scheu vor den Kosten benannt, die eine sichere IT verursachen könnte. Doch wie finden Absolventen, junge Arbeitskräfte und Auszubildende den Mangel an Perspektiven?

Ja wie nutzen Mittelständler das Internet überhaupt für die Rekrutierung? Das Ergebnis ist wie folgt, größere Unternehmen haben eigene Webportale für Bewerber eingerichtet, kleinere haben eventuell offene Stellen auf der Homepage gelistet. Social Media Kanäle zur Stellenausschreibung wurde nicht genutzt. Was denken Sie denn, wo junge Frauen und Männer die gerade Schule, Ausbildung oder Studium abgeschlossen haben, ihre Informationen und Nachrichten her beziehen? Sicherlich nicht von einem Aushang im Fenster des Unternehmens und erst recht nicht, vom schwarzen Brett im Gewerbegebiet.

Fazit: Die Anforderung 2016 heißt, Ärmel hoch gekrempelt und rein in die schöne neue Welt der Digitalisierung! Und mein anspornender Nachsatz heißt mahnend: bevor Ihnen das Geschäft von auf den Markt drängenden Newcomer aus der Hand genommen wird.

Start in die Digitalisierung

Doch wie startet nun ein Unternehmen den Digitalisierungsprozess? Die Grundforderung lautet, alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Unabhängig ob es produzierendes Gewerbe, Dienstleistung oder Handel ist, den Anfang machen digitale Ressourcenplanung (ERP-System) und Kundenmanagement (CRM). Dann folgen digitale Einbindung von Logistik, Einkauf / Lieferanten, Konstruktion und Kunden.

In der Produktion wird Digitalisierung und Vernetzung der Produktionssteuerung (MES), Inhaus-Logistik und Fertigungsmaschinen folgen. Internetbasiert werden dann über RFID gesteuerte und sensorbasierende Datenerfassung und darauf aufbauende Geschäftsmodelle stattfinden können. Hierfür haben wir den Begriff „Fit für Industrie 4.0“ eingeführt.

Ebenfalls ist es an der Zeit, die eigenen Produkte mit Sensoren und IP gebundener Datentechnik auszustatten. Im Dienstleistungsgewerbe kann dagegen verstärkt der Einsatz von Produkten und Techniken der Internet of Things (IoT / Internet der Dinge) Welt eingesetzt werden, um Geschäftsprozesse mit Echtzeitdaten zu neuer und zeitgemäßer Servicequalität zu führen. Gleichzeitig wird das Monitoring des Social Media Streams ihr Marketing und Vertrieb mit den aktuellen Diskussionen und Branchennews für Ihr Geschäft versorgen.

Investition und Umsetzung gehen weiter

Was hier in drei, vier Sätzen zu lesen ist, wird Wochen der Analyse, Orientierung, Planung und Umsetzung benötigen. Weiterbildung der Unternehmensführung, Beratung und moderierte Arbeitstreffen zwischen Mitarbeitern, externen Experten, Anbietern und letztendlich den ausführenden Dienstleistern werden Ihren Arbeitsalltag begleiten.

Das Schöne daran sind, Wissenszuwachs, Sehen neuer Möglichkeiten und der sich neu eröffnende Marktsegmente mit Chancen auf weitere Erfolge, denn selbst unser Heimatmarkt wird heute und zukünftig immer stärker von international agierenden Anbietern und deren Geschäftsmodellen geprägt werden.

Und wenn Sie jetzt sagen: „Ok, starten wir!“, doch in der Richtung hadern, dann kann ich als Lotse im Unternehmenskontext für Sie die erste Adresse sein. Ich schlage vor, wir starten wir dort, wo Sie heute stehen. Strategisch denken, taktisch handeln.

Ralf Hasford
Berater und Moderator im Mittelstand

Die IFM Studie finden Sie hier: http://www.ifm-bonn.org/uploads/tx_ifmstudies/IfM-Materialien-244_2015.pdf

Workshop: sechs Schritte-Workshop „Digitalisierung 2016“

 


Über Ralf Hasford:

Moderator | Sprecher – Marke, Industrie 4.0 im Mittelstand autorisierter Berater Offensive Mittelstand: Bussiness Kommunikation, INQA Unternehmenscheck, Unternehmensentwicklung mit Erfolgsfaktor Business DNA. Kommunikation ist die wertvollste Erungenschaften der denkenden Menschheit, jetzt wird sie verstärkt in die Welt der Technik implantiert. Werte und Ziele in der Kommunikation machen sie unverwechselbar, eigenständig, überzeugend.
Ralf Hasford, Moderator | Sprecher | autorisierter Berater Offensive Mittelstand

Mit dem Unternehmen Hasford | Business Kommunikation ist Ralf Hasford seit 2008 selbstständiger Berater und seit 2012 Partner im VBU Verbund beratender Unternehmer e.V. in dem er das Kompetenzteam Mittelstand 4.0 leitet, sowie Gründungsmitglied der BVMW Fachgruppe Zukunft und Wissensmanagement.

Wie aus Ideen Innovation werden, warum digitale Geschäftsmodelle den Stand im Markt verbessern und wie diese Geschäftsmodelle für Ihr Unternehmen aussehen? …  seine Kunden aus Mittelstand und Industrie zu den Antwort führen, ist Bestandteil seiner Arbeit.

Unternehmen und Organisation bietet er fundierte Analyse und strategische Beratung sowie eine Begleitung der Umsetzung bis zur Einsatzreife. Darüber hinaus biete er Moderation von Workshop, Seminar und Fachvorträge zu Themen der Digitalisierung an.

Qualifikation: 

  • Medientechniker
  • Berater der Offensive Mittelstand
  • Moderator (artop zertifiziert)

Themen seiner Beratung:

  • Digitale Geschäftsmodelle / Geschäftsprozesse in KMU und Industrie
  • CpS (Cyber-physische Systeme) & Industrie 4.0 Technologie
  • Internet der Dinge und Dienste (IoT / IoS)
  • Plattform für den B2B … M2M Austausch
  • Strategie interner & externer Kommunikation sowie USP & Marke

„Kommunikation im Business & digitale Geschäftsmodelle … ich setze auf Austausch von Information + Empathie.“

Kennen Sie Ihre Stakeholder und deren Bedürfnisse?

Stakeholder und Stakeholdermanagement ist in Projekten unverzichtbar geworden. Stakeholder analysieren, Stakeholder managen bietet der VBU Mittelstand-Experte Ralf Hasford von Fels oder Brandung Berlin.

 


Stakeholder und Stakeholdermanagement ist in Projekten unverzichtbar geworden. Stakeholder analysieren, Stakeholder managen bietet der VBU Mittelstand-Experte Ralf Hasford von Fels oder Brandung Berlin.

Nutzen Sie die Bedürfnisse Ihrer Stakeholder?

 

Stakeholder: Jede Aktivität einer Organisation / Unternehmen wirkt sich auf das Leben und die Bedingungen im Umfeld aus. Damit in Verbindung stehenden Menschen, Organisationen und Behörden werden zu Interessierten, auch wenn sie vielleicht nur mittelbar betroffenen sind. Man nennt sie: Stakeholder.

Unabhängig ob es sich um Bauprojekte, Maschinenkauf oder digitale Angebote aus der Welt des Internet of Things oder dem Internet of Service handelt, immer gibt es Stakeholder … Involvierte und Interessierte.

Wie entstehen Stakeholder?

Stakeholder stehen im direkten oder indirekten Verhältnis zu einem Projekt oder zu den Prozessen, die mit einem Projekt in Verbindung stehen. Der Begriff Stakeholder ist dem Englischen entlehnt.

  • stake = Einsatz, Anteil oder Anspruch

  • holder = Eigentümer oder Besitzer

Ein Stakeholder besitzt ein „Einsatz“ an der Unternehmung. Die Interessen können sehr unterschiedlich sein. Im übertragenen Sinne sind „Stakeholder“ nicht nur Personen (die tatsächlich einen Einsatz leisten) sondern alle, die ein Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projektes haben. Ihr Interesse kann dem Erhalt, der Vermehrung oder der Abwehr gelten.

Welche Arten von Stakeholder gibt es?

Stakeholder als Interessenten müssen nicht organisiert sein. Im Vordergrund steht ihre Beziehung zum Vorhaben. Sie kann private, regionale, politische, wirtschaftliche, finanzielle, kulturelle, religiöse oder ethnische Gründe und so auch immer Gemeinsamkeiten zu Anderen aufweisen.

Stakeholder sind z.B.:

  • Initiatoren, Eigentümer, Mitarbeiter des Unternehmens / der Organisation
  • Gläubiger, Aktionäre, Förderer, Fürsprecher, Bedenkenträger
  • Kunden, Dienstleister, Lieferanten
  • Staatliche Organe (Regulierungs-, Aufsichts-, Umwelt-, Finanzbehörden, Sicherheitsorgane, Zoll usw.)
  • Private Personen / private und gesellschaftliche Gruppen (Politiker, Parteien, Vereine, betroffene Bürger/innen, Kommunen, Nichtstaatliche Organisationen (NGOs), Initiativen, Verbände, Zusammenschlüsse, Geschädigte, Gegner einer Massnahme)

Stakeholder erkennen und Bedürfnisse managen.

Warum entwickeln Stakeholder Bedürfnisse?

Stakeholder sind immer Betroffene. Als Geldgeber, Unternehmer, Mitarbeiter oder Dienstleister sind das meist positive auf das Projekt bezogene Bedürfnisse. Als Anwohner, freigesetzter Arbeitnehmer oder geschädigte Person sieht das anders aus. Hier sind die Bedürfnisse besten Falls Gleichgültigkeit, manchmal ablehnend oder sogar noch negativerer Natur. Kunden und am Ergebnis Interessierte haben dagegen meist hohe positive Erwartungen. Fast immer sind es Meinungen, die sehr schnell zu aktiver Einflussnahme führen.

Stakeholderanalyse

In der Stakeholderanalyse wird die Wichtigkeit bestimmt, die eine Person oder Gruppe im Verhältnis zum Projekt zukommt. Es werden die Faktoren Einfluss auf das Projekt (Macht) und Einstellung zum Projekt (Ziele) untersucht.

Ein Kommunikationsplan sollte die Ergebnis der Stakeholderanalyse aufgreifen und die erkannten Bedürfnisse befriedigen. Da die Ressourcen meist begrenzt sind, bestimmen Einfluss und Wirkungsgrad der Gruppen den tatsächlichen Aufwand (Kosten und Zeit der Maßnahmen).

Bei Unternehmen mit Produkten und Dienstleistungen wird parallel der Werbeplan entwickelt. Hier muss der Markt entsprechend vorbereitet werden. Leistung / Produkt können / müssen entsprechend den unternehmerischen Zielen positioniert werden. Hiebei kann es der Fall sein, das ein Bedürfnis erst geweckt oder sogar künstlich erzeugt werden muss.

Können Bedürfnisse gesteuert werden?

Stakeholder haben unterschiedliche Bedürfnisse und einen sehr unterschiedlichen Einfluss auf Prozesse und Projekte. Dementsprechend muss das Informationsmanagement angepasst sein. Heute wird in Primäre-, Sekundäre- und Key-Stakeholder auf Grundlage deren Einflussgrad und Wirkungsgrad unterteilt:

  • Primäre Stakeholder: hoher Einflussgrad; geringer Wirkungsgrad
  • Sekundäre Stakeholder: niedriger Einflussgrad; geringer Wirkungsgrad
  • Key-Stakeholder: geringer bis hoher Einflussgrad; hoher Wirkungsgrad

Um die richtigen Maßnahmen zur Information und damit Einflussnahme zu ergreifen ist das Clustern der Stakeholder unvermeidlich.

Alle Bedürfnisse sind subjektiv.

Die Bedürfnisse von Stakeholdern sind subjektiv empfundener Bedarf. Dieser muss teilweise mit viel Aufwand geweckt oder anderseits aufwendig geschrumpft werden. Oder können Sie sich anders nachfolgende Beispiele erklären?

Als Beispiel für gesteuerten Bedarf:

  • Warum lieben manche Kommunen große Werke und Kraftwerksanlagen zur Energiegewinnung, die ihren kommunalen Lebensraum stark bestimmen?
  • Wie kam es, das Ende der Neunziger, alle Welt kompakte bunte Computer der Marke iMac statt der herkömmlichen, zwar schnelleren, aber grauen PCs wollte?
  • Warum arbeiten Menschen am Renaturieren von Flussläufen, wenn die Schiffbarkeit darunter leidet und der menschliche Siedlungsraum kleiner wird?
  • Warum wird ein kostenloses Mobil-Game von vielen gespielt und mit im Laufe des Spiels angebotenen Extras, zur millionenschweren Einnahmequelle für den Anbieter?
  • Wie können Menschen reales Geld ausgeben, um in virtuellen Welten Accounts anzulegen oder sogar „Land und Maschinen“ zu kaufen?
  • Wie schafft eine Navigations-Software den Besitzer die Besitzerin dazu zu bringen, weiteren kostenpflichtigen Service zu abonnieren der nur unnötige Töne und Werbeinformationen liefert?
  • Wie wird eine Maschine erst durch kostenpflichtige Freischaltung von intelligenten Feature zum schier unersetzlichen Werkzeug?

… und wie kann ihr Unternehmen davon profitieren?

Ob es Apple ist, RWE, Porsche oder Google – es wird eine Umwelt / Gesellschaft inspiriert, mit einem sinnvoll erscheinenden Versprechen motiviert und schließlich lernen und erkennen deren Mitglieder sogar einen Vorteil. Das kann soweit gehen, dass niemand mehr – oder nur sehr schwer – auf das Versprochene verzichten will …

Geweckte Bedürfnisse befriedigen!

Geweckte Bedürfnisse sind die Vorstufe eines echten Bedarfs. Sie sind das Verlangen, einen zuvor nicht vorhandenen, nicht gesehenen oder verdrängten Mangel zu beseitigen. Es entsteht ein Markt. Wundert es daher, dass Menschen eine ganze Nacht vor der Eröffnung eines Laden, auch bei schlechtem Wetter anstehen und auf die Befriedigung des Bedürfnisses durch Einkauf drängen?

Stakeholderanalyse hilft Vorurteile abbauen.

Stakeholderanalyse gibt die Möglichkeit, Vorurteile zu entdecken. Mit guter Kommunikation und anderen geeigneten Maßnahmen können die Befürchtungen von negativ eingestellten Stakeholder erkannt werden und deren Vorurteile aufgegriffen werden um sie letztendlich abzubauen. Dabei können auch deren Begriffe aufgegriffen, deren Inhalt analysiert und mit neuen Bildern belegt werden. So kann die Umwidmung von Begriffen, eine Relativierung von Gefahren erreicht werden. Sehr häufig muss dieses eingesetzt werden, um Vorschritte zu erzielen, z.B. bei:

  • Einführung neuer Technologien
  • Innovative Bauprojekten
  • Umbau von Unternehmen
  • Veränderungen in der Umwelt

Wie aus Bedürfnissen Konsum entsteht?

Kaufkraft ist die Voraussetzung für den Konsum. Ein Bedürfnis kann nur zum Bedarf werden, wenn das Bedürfnis eine Größe hat, das eine adäquate Kaufkraft freisetzt. Bedarf wird nur zur Nachfrage, wenn die vorhandene Kaufkraft zu einer Kaufabsicht wird und diese tatsächlich realisiert werden soll. Aus Nachfrage entsteht Angebot.

Intelligente Unternehmen beobachten und hören ihre Kunden und steuern das Marktverhalten. Sie passen ihre Angebote durch innovative Änderungen den Bedürfnisse an.

Große Innovationen gehen den Bedürfnissen voraus.

Wer hätte beim ersten Kontakt mit einem Smartphone gedacht, dass er/sie eine neue Welt betritt? Mit dem Gebrauch und den darauf basierenden Angeboten entstand eine Welt der geänderten Arbeits- und Lebensumstände. Kaum ein Bereich des menschlichen Leben ist vom Einfluss ausgenommen. Am stärksten wirkt es im Kommunikations- und Sozialverhalten. Es dominiert das gesamten Berufsleben – vom einfachen Handwerker bis zum Konzernchef.

Das Internet of Things bietet mit tausenden Datenquellen eine neue Art der kollabarativen Zusammenarbeit. Es erzielen neue Serviceideen viel kürzere Reaktionszeiten. Achtung, denn häufig muss dazu sogar das eigene Denken und Handeln im anbietenden Unternehmen verändert und neu entwickelt werden.

Für Kunden und zukünftigen Interessenten müssen die Vorteile häufig erst sichtbar gemacht werden. Hier geht es um Information, Objektivität und jede Menge Optimismus oder das bewährte Schüren von Ängsten …

Sieben Schritte: Neue Technologien und das Internet der Dinge.

Wie kann das gehen:

  1. Fragen von Stakeholdern und potentieller Kunden erkennen … in den Kopf des potentiellen Kunden schlüpfen. pull-Marketing statt push-Marketing
  2. Auf Anforderungen von Stakeholder und Kunden reagieren.
  3. Kurze, knappe, überzeugende Antworten / Lösungen finden und kommunizieren.
  4. Ideen erfragen und aktivieren … im eigenen Team / bei Lieferanten / externen Wissensträgern und Experten.
  5. Involvierte Menschen sind bereit, sich tiefer zu engagieren und mit zu gestalten – bauen Sie Möglichkeiten und binden Sie diese Menschen ein.
  6. Interessierte und bestehende Kunden schon in erste Tests einbeziehen. Neue Leistungen und Produkte schon weit vor der Serienreife testen.
  7. Wünsche und Optimierungen bereits in der ersten Testphase erfassen und das Pflichtenheft entsprechend nachpflegen.

So schaffen Sie ein Verhältnis des Vertrauens und das so wichtige Gefühl der eigenen Teilnahme. Daraus erwachsen positive Empfehlungen und echte Fans.

Erfolgsfaktor: Externes Potential einbinden.

Im Verbund mit weiteren erfahrenden Beratern / Beraterinnen stehe ich Ihnen bei der Umsetzung zur Seite. Mein Fokus ist die Business Kommunikation:

„Menschen zielführend miteinander reden lassen. Denn Kommunikation bedeutet für mich, interne und externe Stakeholder überzeugend informieren und ihnen den fruchtbaren Austausch ermöglichen.“

Erweiterung findet mein Wissen in unser Verbund. Der VBU (Verbund Beratender Unternehmer e.V.) verbindet bundesweite Experten jenseits der „Big Four“.

Spezialisierung finden Sie unter anderen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Projektmanagement, Interimsmanagement,  Internationalisierung, Nachfolge, Personalentwicklung, Finanzierung und IT-Risikoversicherung u.e.m.

Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen.

Berlin, Herbst 2015

Ralf Hasford

Business Kommunikation | Moderator und autorisierter Berater der Offensive Mittelstand
+49 (0) 30 23639390 | ralf.hasford@Lichtrauschen.de
Office: Fels-oder-Brandung | Brahestraße 13 | 10589 Berlin

 

 

 

 


Leistungen Ralf Hasford:


Moderation | Beratung | Seminar

 

„Fels oder Brandung“ … Moderation, Beratung, Business Kommunikation 

  • Stakeholderanalyse / Stakeholderkommunikation
  • Internet of Things and Servivce – Produkte entwickeln
  • Zusammenarbeit im Team / Externe Lieferanten berbessern
  • Business DNA & Marke: Werte und Ziele im Unternehmen definieren
  • Problemlösung: Der nächste Schritt
  • Beratung: Marke Neugestaltung / Strategie / Markenführung
  • Erneuerung Digitale Geschäftsmodelle
  • Workshop | Seminar | Veranstaltung

 

Workshop | Seminar | Vortrag …

  • Moderation | Beratung Geschäftsleitung
  • Moderation | Beratung Sales und Marketing
  • Dienstleistung für Agentur 
  • Moderation | Beratung … Mittelstand 4.0 /Industrie 4.0

Pressesammlung Mittelstand 4.0 aktuell

Presse + Veranstaltungen Ende August 2015

 

Guten Tag,

hier finden Sie aktuelle Beiträge zum Thema Mittelstand 4.0 und Industrie 4.0 Technologien.

Es ist eine subjektive Presse Auswahl, die aktuelle Diskussion widerspiegelt. Sollte ich etwas für Sie interessantes vergessen haben, so freue ich mich über Post. (Kontakt)

Ralf Hasford.

Mittelstand 4.0 heute – in der aktuellen Presse

Umfassende Berichterstattung (Huber Verlag)
… http://www.imittelstand.de
Mangelnde Mittel für Digitalisierung Umfrage von EY (Ernst & Young).
Ältere Anlagen zukunftsfähig machen?

Veranstaltungen:

Digitale Kompetenz für Unternehmer/in
… http://connecti40.de/termine-sommerakademie/digitale-prozesse/

Industriegipfel
… http://veranstaltungen.handelsblatt.com/industrie/wie-industrie-4-0-sind-sie/

Mittelstand 4.0 beschreibt die „Zukunft der Arbeit“

„Mittelstand 4.0“ steht für den aktuellen Handlungsbedarf in Bezug auf die Digitalisierung im mittelständigen Unternehmen und den daraus resultierenden Veränderungen. Der Mittelstand steht seit Jahren unter Druck – das bedarf Gegenmaßnahmen:

  • Schwindende Ressourcen / Fachkräftemangel
  • Globalisierung / schnell veränderliche Märkte
  • Nachfrageplus bei Individualisierung
  • Mangelnde Kompetenz im Unternehmen

Lösungen für die aktuellen Herausforderung der Digitalisierung

Trend- und Marktübersicht sowie griffige Handlungsansätze: Reden wir über Systemlösung die mit individuell angepassten Schritten sich um die genauen Belange und Eigenheiten des Unternehmens anpasst. Gestartet wird, wo ein Unternehmen sich aktuell befindet. Berater formen Ideen und begleiten auf dem Weg in die digitalen Geschäftsprozesse.

Im Thema Mittelstand 4.0 finden Sie praktikable Ergebnisse aus den Diskussionen um die Digitalisierung. Sie beschäftigen sich mit den Forderungen des Marktes, der Industrie und Endkunden. Es betrifft die Änderung der Arbeitsbedingungen und Arbeitsverhältnisse genauso wie die Planung und Vorbereitung der Arbeit mit Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Manufacturing Execution System (MES). Es ist die vernetzten Produktion sowie die pasende digitale Strategie und darauf aufbauende digitale Geschäftsprozessen mit Einbinden von Kunden und Lieferanten. Es geht um Produkte und Leistungen die Sie vom Internet der Dinge und Dienste profitieren lassen.

Initiieren, begleiten und führen von Veränderungsprozesse in KMU.

Mittelstand 4.0 umfasst alle Positionen von der Projektplanung bis zur erfolgreichen Durchführung rund um die Digitalisierung der Geschäftsprozesse sowie dazugehöriger Produkte und Services.

Vertikale und horizontale Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinaus – Industrie 4.0 Technologien / Internet der Dinge – sowie eine geeignete Plattform-Kommunikation bieten das Potential, die Produktion am Standort Deutschland zukunftsfähig und rentabel zu gestalten. Doch wer sind die Mitarbeiter die diese Arbeit leisten und wie kommuniziert man innerhalb und ausserhalb des Unternehmens mit Stakeholder und Kunden?

Rezeptur für das Internet der Dinge und Dienste

Iot / IoS ... Digitale Transformation: Voraussetzung kreative Kommunikation und Wissen um Prozesse

Rezept für den Mittelstand oder wer entwickelt das Internet der Dinge und Dienste

(IoT/IoS) Im Internet of Things and Service liegt der Wert im Prozess

 

Rezeptbücher sind in. Das beweist der Buchhandel, die Plattformen im Internet und die Kochshows in TV und Internet. Passt ein Rezept auch auf den Mittelstand 4.0, um die digitale Transformation voranzubringen?


 

BI TechVerifizierter Account (@SAI 05/2015) „The latest tech news from BusinessInsider“ zu folge, werden bis 2019 allein nur Zulieferer und Fertigungsindustrie rund 140 Milliarden Dollar in IoT Lösungen investieren.

Das umfasst sehr unterschiedliche Lösungen: Zum Teil basieren Sie auf Sensoren in Produkten, es wird spezielle Produktions- und Fabriksteuerung geben, bis zur kompletten Warenhaus-Automatisierungen. 18% der Fertigungs-Unternehmen nutzen heute schon IoT Anwendungen. Damit ist die Branche auf diesem Gebiet der Primus. (Quelle CIO Portal http://www.cio.de/iot)

Es wachsen immer mehr stationäre wie mobile Anwendungen in den Unternehmen wie auch im privaten Haushalt und im gesellschaftlichen Umfeld.

 


Iot / IoS ... Digitale Transformation: Voraussetzung kreative Kommunikation und Wissen um Prozesse
Digitale Transformation: Voraussetzung ist kreative Kommunikation sowie das Wissen um Prozesse

 

Service als Antwort auf die Datenflut

Datenströme entstehen bei der Nutzung des IoT

Das bekannteste „Ding aus dem Internet“ ist wohl das Mobiltelefon. Besonders in der Ausführung Smart Phone fällt es einem nicht schwer zu verstehen, wo unsere Datenflut herkommt. Alleine das An- und Abmelden des Telefons in den einzelnen Knotenpunkten lässt ein ungeahntes Datenmodell mit Namen Bewegungsprofil entstehen. Von den anderen Datenanforderungen und den ständigen Abgleich mit den Eingaben will ich hier nicht reden.

Mein anders Beispiel baut auf die Temperatur klimatisierter Räume. Wie hoch ist der Bedarf, wie entwickelt sich der Bedarf zur vorhandenen Kältemenge, welch Verteilerschlüssel soll angewendet werden um mit geringstem Ressourceneinsatz möglichst 100% Bedarf zu decken?

 

Vor dem punktgenauen Service steht die Auswertung

Der Vorteil, den die sendenden Objekte den Nutzern verschaffen, liegt nicht in den Daten selbst. Vorteile können nur entstehen, wenn ein Dienst die Parameter interpretiert und darauf hin einen Services aufbaut und anbietet. Wem überhaupt gehören die Daten?

Die Masse an Rohdaten selbst ist noch nicht viel wert. Erst wenn klar ist, welche Muster entstehen – wenn immer wieder das Eine getan oder gemeldet wird – steigt der Wert. Der Abgleich mit Uhrzeit und Kalender darf nicht fehlen. Wichtig ist es, den Daten- / Netzverkehr zu sichern, damit Quelle und Empfänger geschützt vor Angreifern bleiben.

 

Servicemodelle aufbauen

Was heißt das für das Unternehmen? Wie weit entfernt ist der Unternehmer / die Unternehmerin noch vom Zweck der Datensammlung? Sie müssen sich zunächst einmal klar werden, was ihnen das IoT bringen kann und soll. Das schafft niemand alleine. Hier lohnt es Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter zu motivieren und zu einer gut moderierten Ideen Werkstatt einzuladen.

Führten Ihre Überlegungen sie zu einem erkennbaren Nutzen? Dann folgen nun viele Fragen:

  • Wie nähert sich Ihr Unternehmen dem Thema an?
  • Wie werden aus Daten: Anfrage, Bestellung, Service und damit Einkünfte?
  • Welches Wissen benötigen Sie über das bestehende hinaus?
  • Welche Technik, Lieferanten, Infrastruktur sind notwendig?
  • Welche Folgen hat es auf Verträge, Marketing und Sales?
  • Wo beginnen wir?

 

Praktische Ideen für die Herangehensweise an den Aufbau eines Angebots für das Internet der Dinge und Dienste, liefert Hung LeHong (Vice President, Gartner-Fellow). In einem seiner Bücher (What to do Now) hat er dazu fünf Kapitel eröffnet:

  1. Finden Sie das Wertversprechen
  2. Experimentieren Sie
  3. Finden Sie die richtige Architektur
  4. Investieren Sie in Technik und Partner
  5. Lösen Sie das Wertversprechen ein

 

Weckruf Mittelstand 4.0

Für den Mittelstand ist unter dem Slogan „Mittelstand 4.0“ die Zeit angebrochen, sich den digitalen Strategien nachhaltig zu öffnen. Es ist kein Versprechen und keine fertige Technik sondern vielmehr eine Mahnung an alle, die auf volle Auftragsbücher verweisen können und Zukunftstrends skeptisch gegenüberstehen.

 

Und wo stehen Sie?

Jedes Unternehmen steht vor genau den eigenen Anforderungen und Herausforderungen. Immer heißt es Lösungen finden, Produkte entwickeln, Zusammenarbeit verbessern, Absatz konsolidieren, Wachstum und Umsatz steigern … dazu biete ich Moderation, die auf speziell Ihre Situation passt. Einige einfache Beispiele aus der Praxis.

  1. Zeigt der Vertreter eines Lieferanten die Produkte auf dem iPad und sendet die Bestellung gleich an seine Zentrale? Und bei Ihnen? Wird es eine Multimediaplattform oder reicht zunächst eine Schnittstelle zum Enterprise-Resource-Planning (ERP)?
  2. Es gibt lange Wartezeiten für Produkte und Dienstleistungen? Ist jetzt vielleicht die letzte Möglichkeit etwas zu ändern ohne das ihr Business von der New Economy durch eine disruptive Fragestellung übernommen wird?
  3. Was erwartet der Markt und wie können Sensoren, RFID, modernste Technik ihren Produkten und Service Vorteile verschaffen? Ist der Dialog mit Kunden und Lieferanten bereits gestartet?
  4. Die Zusammenarbeit „knirscht“ und es „sprühen Funken“? Doch nur ein Mindestmass an Zufriedenheit gewährleistet fehlerfreies Arbeiten und damit den notwendigen Gewinn. Wann kommen alle an einen Tisch?
  5. Sind zukunftsträchtige Investitionen zu planen? Was ist zu tun um betrieblichen Prozesse in die digitale Welt zu überführen und die Produktion zu vernetzen?
  6. Soziale oder räumliche Veränderungen werden Mitarbeiter oder größere externe Gruppen treffen und es wird emotional? Dann wär es also gut, wenn ein Plan da ist und Sie nicht alleine sind?

 

Einen guten Start in die Herbstsaison wünscht
Ralf Hasford.

 

 


 

Wäre das Thema auch für Sie oder Ihre Kunden interessant? Dann fragen Sie mich als Sprecher oder Moderator an. Kontakt

Ralf Hasford autorisierter Berater Offensive Mittelstand, Moderator zu den Themen Marke, Mittelstand 4.0
Ralf Hasford autorisierter Berater Offensive Mittelstand, Moderator zu den Themen Marke, Mittelstand 4.0