Rezeptur für das Internet der Dinge und Dienste

Rezept für den Mittelstand oder wer entwickelt das Internet der Dinge und Dienste

(IoT/IoS) Im Internet of Things and Service liegt der Wert im Prozess

 

Rezeptbücher sind in. Das beweist der Buchhandel, die Plattformen im Internet und die Kochshows in TV und Internet. Passt ein Rezept auch auf den Mittelstand 4.0, um die digitale Transformation voranzubringen?


 

BI TechVerifizierter Account (@SAI 05/2015) „The latest tech news from BusinessInsider“ zu folge, werden bis 2019 allein nur Zulieferer und Fertigungsindustrie rund 140 Milliarden Dollar in IoT Lösungen investieren.

Das umfasst sehr unterschiedliche Lösungen: Zum Teil basieren Sie auf Sensoren in Produkten, es wird spezielle Produktions- und Fabriksteuerung geben, bis zur kompletten Warenhaus-Automatisierungen. 18% der Fertigungs-Unternehmen nutzen heute schon IoT Anwendungen. Damit ist die Branche auf diesem Gebiet der Primus. (Quelle CIO Portal http://www.cio.de/iot)

Es wachsen immer mehr stationäre wie mobile Anwendungen in den Unternehmen wie auch im privaten Haushalt und im gesellschaftlichen Umfeld.

 


Iot / IoS ... Digitale Transformation: Voraussetzung kreative Kommunikation und Wissen um Prozesse

Digitale Transformation: Voraussetzung ist kreative Kommunikation sowie das Wissen um Prozesse


 

Service als Antwort auf die Datenflut

Datenströme entstehen bei der Nutzung des IoT

Das bekannteste „Ding aus dem Internet“ ist wohl das Mobiltelefon. Besonders in der Ausführung Smart Phone fällt es einem nicht schwer zu verstehen, wo unsere Datenflut herkommt. Alleine das An- und Abmelden des Telefons in den einzelnen Knotenpunkten lässt ein ungeahntes Datenmodell mit Namen Bewegungsprofil entstehen. Von den anderen Datenanforderungen und den ständigen Abgleich mit den Eingaben will ich hier nicht reden.

Mein anders Beispiel baut auf die Temperatur klimatisierter Räume. Wie hoch ist der Bedarf, wie entwickelt sich der Bedarf zur vorhandenen Kältemenge, welch Verteilerschlüssel soll angewendet werden um mit geringstem Ressourceneinsatz möglichst 100% Bedarf zu decken?

 

Vor dem punktgenauen Service steht die Auswertung

Der Vorteil, den die sendenden Objekte den Nutzern verschaffen, liegt nicht in den Daten selbst. Vorteile können nur entstehen, wenn ein Dienst die Parameter interpretiert und darauf hin einen Services aufbaut und anbietet. Wem überhaupt gehören die Daten?

Die Masse an Rohdaten selbst ist noch nicht viel wert. Erst wenn klar ist, welche Muster entstehen – wenn immer wieder das Eine getan oder gemeldet wird – steigt der Wert. Der Abgleich mit Uhrzeit und Kalender darf nicht fehlen. Wichtig ist es, den Daten- / Netzverkehr zu sichern, damit Quelle und Empfänger geschützt vor Angreifern bleiben.

 

Servicemodelle aufbauen

Was heißt das für das Unternehmen? Wie weit entfernt ist der Unternehmer / die Unternehmerin noch vom Zweck der Datensammlung? Sie müssen sich zunächst einmal klar werden, was ihnen das IoT bringen kann und soll. Das schafft niemand alleine. Hier lohnt es Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter zu motivieren und zu einer gut moderierten Ideen Werkstatt einzuladen.

Führten Ihre Überlegungen sie zu einem erkennbaren Nutzen? Dann folgen nun viele Fragen:

  • Wie nähert sich Ihr Unternehmen dem Thema an?
  • Wie werden aus Daten: Anfrage, Bestellung, Service und damit Einkünfte?
  • Welches Wissen benötigen Sie über das bestehende hinaus?
  • Welche Technik, Lieferanten, Infrastruktur sind notwendig?
  • Welche Folgen hat es auf Verträge, Marketing und Sales?
  • Wo beginnen wir?

 

Praktische Ideen für die Herangehensweise an den Aufbau eines Angebots für das Internet der Dinge und Dienste, liefert Hung LeHong (Vice President, Gartner-Fellow). In einem seiner Bücher (What to do Now) hat er dazu fünf Kapitel eröffnet:

  1. Finden Sie das Wertversprechen
  2. Experimentieren Sie
  3. Finden Sie die richtige Architektur
  4. Investieren Sie in Technik und Partner
  5. Lösen Sie das Wertversprechen ein

 

Weckruf Mittelstand 4.0

Für den Mittelstand ist unter dem Slogan „Mittelstand 4.0“ die Zeit angebrochen, sich den digitalen Strategien nachhaltig zu öffnen. Es ist kein Versprechen und keine fertige Technik sondern vielmehr eine Mahnung an alle, die auf volle Auftragsbücher verweisen können und Zukunftstrends skeptisch gegenüberstehen.

 

Und wo stehen Sie?

Jedes Unternehmen steht vor genau den eigenen Anforderungen und Herausforderungen. Immer heißt es Lösungen finden, Produkte entwickeln, Zusammenarbeit verbessern, Absatz konsolidieren, Wachstum und Umsatz steigern … dazu biete ich Moderation, die auf speziell Ihre Situation passt. Einige einfache Beispiele aus der Praxis.

  1. Zeigt der Vertreter eines Lieferanten die Produkte auf dem iPad und sendet die Bestellung gleich an seine Zentrale? Und bei Ihnen? Wird es eine Multimediaplattform oder reicht zunächst eine Schnittstelle zum Enterprise-Resource-Planning (ERP)?
  2. Es gibt lange Wartezeiten für Produkte und Dienstleistungen? Ist jetzt vielleicht die letzte Möglichkeit etwas zu ändern ohne das ihr Business von der New Economy durch eine disruptive Fragestellung übernommen wird?
  3. Was erwartet der Markt und wie können Sensoren, RFID, modernste Technik ihren Produkten und Service Vorteile verschaffen? Ist der Dialog mit Kunden und Lieferanten bereits gestartet?
  4. Die Zusammenarbeit „knirscht“ und es „sprühen Funken“? Doch nur ein Mindestmass an Zufriedenheit gewährleistet fehlerfreies Arbeiten und damit den notwendigen Gewinn. Wann kommen alle an einen Tisch?
  5. Sind zukunftsträchtige Investitionen zu planen? Was ist zu tun um betrieblichen Prozesse in die digitale Welt zu überführen und die Produktion zu vernetzen?
  6. Soziale oder räumliche Veränderungen werden Mitarbeiter oder größere externe Gruppen treffen und es wird emotional? Dann wär es also gut, wenn ein Plan da ist und Sie nicht alleine sind?

 

Einen guten Start in die Herbstsaison wünscht
Ralf Hasford.

 

 


 

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Ralf Hasford autorisierter Berater Offensive Mittelstand, Moderator zu den Themen Marke, Mittelstand 4.0

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