Ist 2016 das Jahr der Digitalisierung im Mittelstand?

Willkommen in 2016, dem Jahr der Digitalisierung im Mittelstand

Gute Vorsätze 

Gute Vorsätze warten auf ihre Umsetzung und ich wünsche Ihnen, dass Sie schon mitten dabei sind. Sollten Sie Sorge haben, der Prozess könnte ins Stocken geraten, so biete ich Ihnen mein „Lotsendienst“ an, in Form von Beratung und Moderation im Unternehmen.

Wie ich darauf komme, dass 2016 das Jahr der Digitalisierung ihm Mittelstand ist? Die kürzlich erschiene Studie „Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand“ (IfM-Materialien Nr. 244) des Institut für Mittelstand Bonn hat mich darauf gebracht. In meinem Blogbeitrag auf der Beraterplattform Mittelstand-Experten.de habe ich die Studie von Christian Schröder, Susanne Schlepphorst und Rosemarie Kay bereits ausführlich vorgestellt. Ausserdem werden wir mit der Offensive Mittelstand die Fachgruppe Mittelstand 4.0 am 22. Januar 2016 in Frankfurt Main einsetzen und sicherlich fundierte Wegweiser für die KMU erschaffen.

2016, Jahr der Digitalisierung im Mittelstand. Ralf Hasford bietet Workshop, Beratung und Projektbegleitung um digitale Geschäftsmodelle zu planen und umzusetzen.

2016, Jahr der Digitalisierung im Mittelstand. Ralf Hasford bietet Workshop, Beratung und Projektbegleitung um digitale Geschäftsmodelle zu planen und umzusetzen.

Digitale Geschäftsprozesse bestimmen das Handeln

In der Studie wurden – im Auftrag der Sparkasse Düsseldorf – rund 3.800 kleine bis große mittelständische Unternehmen (KMU) zum Stand der Digitalisierung befragt, flächendeckend im Umkreis Düsseldorfs. Immerhin 227 Unternehmer haben den standardisierten Fragebogen vollständig beantwortet. Die ausgewerteten Zahlen führen mich zu mehrere Prognosen:

  1. Unternehmen die digitale Geschäftsmodelle (Geschäftsmodelle die auf digital gestützte Geschäftsprozessen basieren und durch digitale Technik gestützt werden) deutliche Umsatzsteigerungen nachweisen konnten.
  2. Gerade kleine Mittelständler, sowie die gesamte Baubranche, weit hinter dem Marktmöglichen sind und dringend den digitalen Anschluß finden müssen, wenn sie weiterhin im Markt eigenständig agieren und relevante Angebote platzieren wollen.
  3. Als unumstößlicher Fakt beschrieben, dass es egal ist ob man online vertreten ist oder nicht, der Vergleich der Angebote von Produkten und Leistungen findet vorrangig im Internet und dazu in Echtzeit statt. Das gilt übrigens für den B2B Handel und das B2C Geschäft gleichermaßen.
  4. Als vielleicht Nachhaltigste, Unternehmen die nicht in die Digitalisierung investiert haben, gelten bei einer anstehenden Unternehmernachfolge, als unveräußerlich. Das heißt, das „noch ein paar Jahre abwarten, bis es dann die Nächsten machen“, kommt als Option nicht mehr in Frage.

Wie stellen Sie sich ihren Arbeitsplatz vor … IT-Sicherheit und Homeoffice

Digitalisierung heißt auch Veränderung der Arbeitsplätze. Durch Digitalisierung und möglichen Datenzugriff – auf E-Mail und Unternehmensdaten – kann beim Kunden oder auch von zu Hause gearbeitet werden oder Prozesse können arbeitsteilig ausgelagert werden. Der erste Fall, das Homeoffice, wurde in der Studie hinterfragt, der zweite Teil nicht in Erwägung gezogen. Ergebnis: nur größere Unternehmen lassen das Homeoffice als Alternative zu. Grund für die geringe Akzeptanz in kleinen und mittelgroßen Unternehmen ist die Angst vor möglicher Spionage sowie Verletzbarkeit und Verlust der Datensouveränität. Deutlich wurde hier die Scheu vor den Kosten benannt, die eine sichere IT verursachen könnte. Doch wie finden Absolventen, junge Arbeitskräfte und Auszubildende den Mangel an Perspektiven?

Ja wie nutzen Mittelständler das Internet überhaupt für die Rekrutierung? Das Ergebnis ist wie folgt, größere Unternehmen haben eigene Webportale für Bewerber eingerichtet, kleinere haben eventuell offene Stellen auf der Homepage gelistet. Social Media Kanäle zur Stellenausschreibung wurde nicht genutzt. Was denken Sie denn, wo junge Frauen und Männer die gerade Schule, Ausbildung oder Studium abgeschlossen haben, ihre Informationen und Nachrichten her beziehen? Sicherlich nicht von einem Aushang im Fenster des Unternehmens und erst recht nicht, vom schwarzen Brett im Gewerbegebiet.

Fazit: Die Anforderung 2016 heißt, Ärmel hoch gekrempelt und rein in die schöne neue Welt der Digitalisierung! Und mein anspornender Nachsatz heißt mahnend: bevor Ihnen das Geschäft von auf den Markt drängenden Newcomer aus der Hand genommen wird.

Start in die Digitalisierung

Doch wie startet nun ein Unternehmen den Digitalisierungsprozess? Die Grundforderung lautet, alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert. Unabhängig ob es produzierendes Gewerbe, Dienstleistung oder Handel ist, den Anfang machen digitale Ressourcenplanung (ERP-System) und Kundenmanagement (CRM). Dann folgen digitale Einbindung von Logistik, Einkauf / Lieferanten, Konstruktion und Kunden.

In der Produktion wird Digitalisierung und Vernetzung der Produktionssteuerung (MES), Inhaus-Logistik und Fertigungsmaschinen folgen. Internetbasiert werden dann über RFID gesteuerte und sensorbasierende Datenerfassung und darauf aufbauende Geschäftsmodelle stattfinden können. Hierfür haben wir den Begriff „Fit für Industrie 4.0“ eingeführt.

Ebenfalls ist es an der Zeit, die eigenen Produkte mit Sensoren und IP gebundener Datentechnik auszustatten. Im Dienstleistungsgewerbe kann dagegen verstärkt der Einsatz von Produkten und Techniken der Internet of Things (IoT / Internet der Dinge) Welt eingesetzt werden, um Geschäftsprozesse mit Echtzeitdaten zu neuer und zeitgemäßer Servicequalität zu führen. Gleichzeitig wird das Monitoring des Social Media Streams ihr Marketing und Vertrieb mit den aktuellen Diskussionen und Branchennews für Ihr Geschäft versorgen.

Investition und Umsetzung gehen weiter

Was hier in drei, vier Sätzen zu lesen ist, wird Wochen der Analyse, Orientierung, Planung und Umsetzung benötigen. Weiterbildung der Unternehmensführung, Beratung und moderierte Arbeitstreffen zwischen Mitarbeitern, externen Experten, Anbietern und letztendlich den ausführenden Dienstleistern werden Ihren Arbeitsalltag begleiten.

Das Schöne daran sind, Wissenszuwachs, Sehen neuer Möglichkeiten und der sich neu eröffnende Marktsegmente mit Chancen auf weitere Erfolge, denn selbst unser Heimatmarkt wird heute und zukünftig immer stärker von international agierenden Anbietern und deren Geschäftsmodellen geprägt werden.

Und wenn Sie jetzt sagen: „Ok, starten wir!“, doch in der Richtung hadern, dann kann ich als Lotse im Unternehmenskontext für Sie die erste Adresse sein. Ich schlage vor, wir starten wir dort, wo Sie heute stehen. Strategisch denken, taktisch handeln.

Ralf Hasford
Berater und Moderator im Mittelstand

Die IFM Studie finden Sie hier: http://www.ifm-bonn.org/uploads/tx_ifmstudies/IfM-Materialien-244_2015.pdf

Workshop: sechs Schritte-Workshop „Digitalisierung 2016“

 


Über Ralf Hasford:

Moderator | Sprecher – Marke, Industrie 4.0 im Mittelstand autorisierter Berater Offensive Mittelstand: Bussiness Kommunikation, INQA Unternehmenscheck, Unternehmensentwicklung mit Erfolgsfaktor Business DNA. Kommunikation ist die wertvollste Erungenschaften der denkenden Menschheit, jetzt wird sie verstärkt in die Welt der Technik implantiert. Werte und Ziele in der Kommunikation machen sie unverwechselbar, eigenständig, überzeugend.

Ralf Hasford, Moderator | Sprecher | autorisierter Berater Offensive Mittelstand

Mit dem Unternehmen Hasford | Business Kommunikation ist Ralf Hasford seit 2008 selbstständiger Berater und seit 2012 Partner im VBU Verbund beratender Unternehmer e.V. in dem er das Kompetenzteam Mittelstand 4.0 leitet, sowie Gründungsmitglied der BVMW Fachgruppe Zukunft und Wissensmanagement.

Wie aus Ideen Innovation werden, warum digitale Geschäftsmodelle den Stand im Markt verbessern und wie diese Geschäftsmodelle für Ihr Unternehmen aussehen? …  seine Kunden aus Mittelstand und Industrie zu den Antwort führen, ist Bestandteil seiner Arbeit.

Unternehmen und Organisation bietet er fundierte Analyse und strategische Beratung sowie eine Begleitung der Umsetzung bis zur Einsatzreife. Darüber hinaus biete er Moderation von Workshop, Seminar und Fachvorträge zu Themen der Digitalisierung an.

Qualifikation: 

  • Medientechniker
  • Berater der Offensive Mittelstand
  • Moderator (artop zertifiziert)

Themen seiner Beratung:

  • Digitale Geschäftsmodelle / Geschäftsprozesse in KMU und Industrie
  • CpS (Cyber-physische Systeme) & Industrie 4.0 Technologie
  • Internet der Dinge und Dienste (IoT / IoS)
  • Plattform für den B2B … M2M Austausch
  • Strategie interner & externer Kommunikation sowie USP & Marke

„Kommunikation im Business & digitale Geschäftsmodelle … ich setze auf Austausch von Information + Empathie.“